Druckerei Schmidle

Druckerei Schmidle Laufenburg - ihr Spezialist für Offsetdruck, Hochdruck und Buchdruck.

Technisches

Wichtiges für die Datenübergabe

Arbeiten mit Farbe

Übersicht über die Druckverfahren


























Wichtiges für die Datenübergabe

Die häufigsten Fehlerquellen sind, dass die Schriften nicht vorhanden sind, eingefügte Grafiken bzw. Tabellen fehlen oder sich verschiedene Programmversionen des selben Programmes nicht verstehen. Achten Sie bitte darauf, dass alle im Dokument verwendeten Schriften, Grafiken und Tabellen mitgeliefert bzw. in das Dokument eingefügt werden. Legen Sie immer einen Ausdruck Ihres Dokumentes bei oder senden Sie bei Online-Datenübertragung ein niedrigaufgelöstes Bitmap-File mit.

Grundsätzlich möchten wir Ihnen an's Herz legen, sich vor Beginn Ihrer Arbeit mit Ihrer Druckerei zu beraten, wie die Daten am günstigsten zu übergeben sind - und - testen Sie es aus. So können doppelte Arbeit sowie Probleme auf Grund von Inkompatibilitäten und Programmfehlern vermieden werden.

Wir geben gerne Tipps zur Datenübertragung, basierend auf unseren Erfahrungen.

Dateiformate:
• Für Vorhandene Daten ohne Änderung: PDF, EPS
• Für Daten die zu Bearbeiten sind : Word, CDR

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Arbeiten mit Farbe

Farbe ist ein visueller Eindruck, den das Gehirn einer bestimmten Wellenlänge zuordnet, die vom Auge erfasst wurde.

Die Weiterentwicklung der Druck- und Vorstufentechnik brachte einen Trend zu mehrfarbigen Drucksachen mit sich.
Arbeiten mit Farbe setzt ein solides Grundwissen voraus, will man brauchbare Ergebnisse erhalten.

Grundsätzlich unterscheidet man zwischen additivem und subtraktivem Farbmischsystem:



Additives Farbsystem (RGB)

Hier leuchten die Farben selbst (es wird farbiges Licht gemischt), die drei Grundfarben Rot, Grün und Blau ergeben zu gleichen Anteilen gemischt je nach Intensität Weiß (100 %) bis Schwarz (keine Lichtemission). Das können Sie beispielsweise sehen, wenn Sie den Bildschirm Ihres Monitors mit einer Lupe betrachten.





Subtraktives Farbsystem (CMY)

Hier wird Licht wie von einem Farbfilter absorbiert. Die weiße Papierschicht wirft alles Licht zurück, das durch die darüberliegenden Farbschichten, entsprechend ihrer Farbe, gefiltert wird. Zum Auge gelangen nur die Farbanteile des Lichtes, die nicht ausgefiltert wurden. Kein Farbauftrag entspricht dem Farbempfinden "Weiß", alle Farben übereinandergedruckt "Schwarz". Gegenüber dem RGB-Farbsystem ist ein Verlust der Reinheit und Leuchtkraft der Farben zu erkennen, der durch die vom Idealfall abweichenden Farbpigmente bedingt ist.



Das größte Problem bei der ganzen Sache ist, dass die Farben auf jedem Gerät verfälscht dargestellt werden, bzw. gar nicht dargestellt werden können da sie in unterschiedlichen Farbräumen arbeiten oder technisch bedingte Abweichungen auftreten - so hat man bei der Erstellung einer Drucksache nicht die volle Kontrolle, wie das Endprodukt aussehen wird. Selbst wenn das ganze System kalibriert ist, spielen noch viele Umgebungseinflüsse wie Umgebungshelligkeit, am Monitor eingestellter Wert für Helligkeit und Kontrast, Farbe des Umgebungslichtes (wird z. B. von der Farbe der Tapete oder der der Kleidung des Betrachters beeinflusst) usw. eine Rolle. Nicht umsonst sind die Bildbearbeitungs-Arbeitsplätze mit aufwendiger Normlicht-Beleuchtung ausgestattet, die eine gewisse Sicherheit, was die Umgebungsbedingungen angeht, bieten. Zu allem Übel zeigen selbst auf einem kalibriertem System verschiedene Programme gleiche Farben leicht unterschiedlich.

Dokumente mit Schmuckfarben zu erstellen ist bezüglich der Farben relativ problemlos. Der Monitor zeigt zwar eine andere Farbe an, aber man hat die Farbfächer als verläßliche Kontrollmöglichkeit.
Dokumente in CMYK-Skalenfarben sind da schon problematischer (s. oben). Für die Erstellung einfacher vierfarbiger Drucksachen reichen normale PC-Geräte und Software sicherlich aus - für farbverbindliche hochwertige Drucksachen sind aber große Investitionen und viel Fachwissen nötig. Solche Arbeiten sollten Sie Fachleuten überlassen, die über hochwertige kalibrierte Technik und das Fachwissen verfügen - nur diese sind wirklich in der Lage, so etwas zu produzieren.

TIP: Überlegen Sie sich vor dem Erstellen einer Drucksache, ob diese mit Schmuck- oder Skalenfarben gedruckt werden soll und stellen Sie die Farbpaletten in Ihrem DTP- oder Zeichenprogramm entsprechend ein:
• Drucksache farbig, weniger als 4 Farben, keine Farbbilder - Druck in Schmuckfarben
• Drucksache mit farbigen Bildern - Druck in CMYK-Skalenfarben
• Drucksache mit farbigen Bildern, zusätzlich besondere Anforderungen an spezielle Farbe(n) - Druck in CMYK-Skalenfarben + Schmuckfarbe(n)

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Übersich über die Druckverfahren

Die Druckverfahren werden je nach Art der Druckform unterteilt in Hochdruck-, Tiefdruck-, Flachdruck- und Durchdruckverfahren.

Hochdruckverfahren

Die druckenden Elemente der Druckform sind erhaben und werden eingefärbt. Nichtdruckende Bildelemente liegen in der Druckform vertieft und werden nicht eingefärbt. Das Einfärben geschieht mittels farbführender Walzen. Vertreter dieses Verfahrens sind Buchdruck, Flexodruck und Letterset-Druck.

Tiefdruckverfahren

Die druckenden Elemente der Druckform sind vertieft und werden mit flüssiger Farbe gefüllt. Nichtdruckende Bildelemente liegen in der oberen Ebene der Druckform. Von Ihnen wird die Farbe abgerakelt.

Flachdruckverfahren

Druckende und nichtdruckende Elemente der Druckform liegen in einer Ebene. Die druckenden Stellen der Druckform nehmen Farbe an, die nichtdruckenden stoßen die Farbe ab. Hierzu gehören der Offsetdruck, der Steindruck und der Lichtdruck.

Durchdruckverfahren

Die Druckform ist für Farbe durchlässig. Nichtdruckende Stellen werden abgedeckt. Die Farbe wird durch die Druckform hindurch auf den Bedruckstoff gedrückt. Dazu zählen Siebdruck.

andere Druckverfahren

sind Druckverfahren, die sich keinem der Druckverfahren zuordnen lassen bzw. Mischverfahren. Hierzu zählen unter anderem die elektrostatischen Drucker (Laserdrucker, Kopierer, Digitaldruckmaschinen) und die Tintenstrahldrucker.

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